Bio - Carl Carlton

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Die lang erwartete Live-Doppel-CD von Carl Carlton ist da: Nachlese der umjubelten Konzerttournee mit Songs & Stories aus dem Leben des Ausnahme-Gitarristen. Bitte einsteigen und anschnallen zu diesem musikalischen Roadmovie …

 »Woodstock & Wonderland Live«

Die Winter auf Langeoog sind trist. Im Inselkino läuft »Easy Rider« und im Zuschauerraum sitzt Karl Buskohl, ein Schüler des nahe gelegenen Internats. Wir schreiben das Jahr 1969, und Karl sieht, wie Wyatt alias Peter Fonda seine Uhr auszieht und in den Staub wirft, bevor er mit seinem Kumpel Billy auf den Highway einbiegt und sie auf ihren Bikes Richtung New Orleans losbrausen… Er hört – neben vielen anderen Klassikern aus diesem Kultfilm – die Robbie-Robertson-Komposition ”The Weight“, ein Song, der ihn tief bewegt und nie wieder loslässt.

48 Jahre später – Karl Buskohl hat sich längst in Carl Carlton verwandelt – findet man eine kongeniale Adaption dieses berühmten The Band-Titels auf Carltons lange erwarteter Doppel-CD »Woodstock & Wonderland Live«, Nachlese zu den umjubelten Konzerttourneen »Spirit Of Woodstock“ sowie »Songs & Stories – Spirit Of Wonderland«. Diese Live-Auftritte lockten 2015/2016 Fans von Kiel bis Kitzbühel in Clubs und Hallen und veranlasste Musikkritiker zu Beifallsstürmen. »Die Lebensgeschichte spielt mit«, titelte die Nürnberger Zeitung. »Heldenplatz» überschrieb Andrian Kreye von der Süddeutschen  seinen Erlebnisbericht darüber, wie er sich als Amateursaxofonist im Münchner »Freiheiz« zu den Profis auf die Bühne gesellte und einen denkwürdigen Abend erlebte.

Carl Carlton muss man längst nicht mehr vorstellen. Der »Mann, der mit seinen 1,98 ostfriesischen Metern einen piratenhaften Archetyp des Rockgitarristen verkörpert, der das Rebellentum von Woodstock mit einem Ruck aus dem Handgelenk schleudern kann« (SZ), ist längst Deutschlands bekanntester Gitarrist, Rockmusiker, Produzent, Singer/Songwriter und »Sidekick«. Mehr noch: Carltons Netzwerk verzweigt sich bis tief nach England und Amerika. Zuerst wechselt der junge Künstler von Friesland nach Holland, spielt »Gitaar« bei der Arnheimer Rock’n’Roll-Band Long Tall Ernie & The Shakers und später auch bei dem Enfant terrible der NL-Szene, Herman Brood. Nachdem er sich in England und Amerika bei Manfred Mann, Eric Burdon, Joe Cocker oder Willy DeVille als Gitarrist verdient gemacht hat, wird er Anfang der Achtziger auch wieder in Deutschland aktiv. Zuerst beim Paniker Udo Lindenberg, in der Folge für alle, die hierzulande amtlich rocken: Maffay, Niedecken, Westernhagen. Besonders wichtig für Carlton wird das Zusammentreffen und die Arbeit mit Robert Palmer und Levon Helm. Mit Erstgenanntem verbindet ihn nicht nur eine tiefe Freundschaft, mit ihm schreibt und produziert er auch, u.a. das Grammy nominierte Blues-Album »Drive«. Palmer gibt auch den Anstoß zu Carltons Solokarriere. Levon Helm, legendärer The Band-Schlagzeuger, ist bis zu seinem Tod für Carl ein väterlicher Freund und ein kreatives Leuchtfeuer. Wenn man so will, nimmt in Helms mythenumrankter Studio-Scheune The Barn in Upstate New York die »Woodstock«-Konzertreihe Gestalt an und aus den einzelnen musikalischen Puzzlesteinen erwächst eine kohärente Biografie, der Lebensverlauf von Carlton in Form von Songs & Stories.

Die nun vorliegende Live-Doppel-CD versammelt 17 Titel, darunter Eigenmaterial vom 2014er Album »Lights Out In Wonderland«: ”Moonlight In New York«, »Little Men In The Radio«, und »Invincible« und  die persönliche Best Of von Carlton aus den all den Jahren on the road und auf der Bühne. Dazu zählen Warren Zevons »Mutineer«, Springsteens »Atlantic City«, der Willie-Dixon-Howlin’-Wolf-Blues ”Little Red Rooster«, die schwermütige Ronnie-Lane-Eric-Clapton-Komposition

»Annie« oder »Cissy Strut«, ein Signature-Song der Funk-Pioniere The Meters, »Sailin’ Shoes« von den ewig unterbewerteten Little Feat oder Dylans Jahrhundert-Song »The Times They Are A-Changin’«. Das zeugt von exquisitem Geschmack, aber wie, fragt man sich, passt das alles zusammen? Rock, Blues, Funk, Folk, Bluegrass?? Es passt, weil Carlton und seine Mitspieler nicht nur ihr Handwerk perfekt (!) beherrschen, sondern weil sie all diese Songs klug interpretieren – als Teile einer Geschichte, eines Kosmos, den man Rock’n’Roll nennt. Man höre – und staune – wie Carlton mit dem Flaschenhals die Akkorde bei »Little Red Rooster» verschleift, wie Pascal Kravetz die Orgel schwer atmen oder stottern lässt, wie er am Piano brilliert und wie Bassist Yoyo Röhm und Schlagwerker Wayne P. Sheehy für all die solistischen Ausflüge eine rhythmische Grundlage schaffen. Auf die von Carl so sympathisch erzählten Geschichten hat man verzichtet. Was live geht, würde »auf Platte« den Rahmen sprengen. Dafür lässt man sich Zeit, die Songs zu entwickeln, auszuspielen, auszudeuten – so z.B. bei dem titelgebenden Joni-Mitchell-Stück »Woodstock«, das zum Auftakt gut zehn Minuten läuft und nicht ein Sekunde zu lang ist. Da kommt nämlich genau das Feeling auf, das die Konzerte so magisch gemacht hat. Es ist, als sitze man in Levon Helms Scheune und werde Zeuge, wie solche Meisterwerke entstehen. Das rockt, das atmet, das faucht und funkelt, das ist echt live!

Kurz vor dem Ende des üppigen Konzert-Mitschnittes servieren Carlton & Co. ein ganz besonderes Schmuckstück, ”Toast To Freedom”, 2011 zum 50-jährigen Geburtstag von Amnesty International von Larry Campbell (Bob Dylan) und Carl geschrieben und mit einer vielköpfigen All-Star-Band (Kris Kristofferson, Carly Simon, Donald Fagen, Taj Mahal…) eingespielt. Hier entwickelt der Song bis zum gospelartigen Finish seine ganze Strahlkraft und sinnstiftende Power. »Zugabe-Zugabe«-Rufe… und die gibt es dann zum Ausklang mit »Good To Be Alive«, einem getragenen Showstopper mit wunderbaren Chören, perligen Pianoläufen und einem wie immer brillanten Carl Carlton.

Wer nach dieser Reise durch die Rock-Geschichte Lust auf mehr bekommen hat, sollte sich die aktuellen Konzertdaten im Kalender rot anstreichen. Im März geht es nämlich wieder los, diesmal unter dem Motto »From Tobacco Road To Graceland«. Der Rock-Archäologe Carlton wird das Wurzelwerk der modernen Popmusik freilegen und dank einer klugen Song-Auswahl die Geschichte von der Tobacco Road bis Graceland hörbar machen. Mit bestuhlter Beschaulichkeit hat das nichts zu tun. Klar – leise Töne, folkhafte Einfachheit, Lagerfeuer-Stimmung und Spaß bei den geilen Geschichten, die Carlton von seinen Begegnungen mit den Größen der Rockwelt zu erzählen weiß, aber auch jede Menge Rock-Wucht, Druck und Dampf.

Dafür sorgen nicht zuletzt die beiden »Neuen« im Line-up: »Bass-Gott« Wyzard, bürgerlich Jerry Seay, Mitbegründer der legendären Funk-Rock-Band Mothers Finest sowie Drummer Dion Murdock, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit eben dieser Band. Last but not least steht natürlich auch Pascal Kravetz auf der Besetzungsliste, Keyboarder extraordinaire, musikalischer Allrounder, Begleiter von Peter Maffay, Udo Lindenberg, Robert Palmer, Bruce Springsteen, Jimmy Barnes und Carls langjähriger Freund.

»Woodstock & Wonderland Live« (Label: Staages Music / Vertrieb: Cargo Records) ist der kürzeste und unterhaltsamste Weg bis zum nächsten Carl-Carlton-Konzert in einer Konzerthalle Ihrer Wahl.

 

Carl Carlton – »Lights Out in Wonderland«

Carl Carltons Weg zu „Lights Out in Wonderland“ war lang, abenteuerlich, von zahlreichen Höhepunkten und zweifellos auch dem ein oder anderen Umweg geprägt.

Letztendlich waren es die langjährigen Freundschaften mit zwei der ganz großen Persönlichkeiten der Rock-Geschichte, die dieses Album mehr als alles andere inspiriert und vielleicht sogar erst möglich gemacht haben: Levon Helm, Sänger und Drummer der legendären The Band und langjähriger Musiker in der Begleitband Bob Dylans, und Robert Palmer, mit dem Carlton bis zu dessen Tod im Jahre 2003 eng zusammengearbeitet hat, haben Carl von Anfang an darin bestärkt, sein Songwriting-Talent nicht nur in den Dienst internationaler Stars wie Willy De Ville, Robert Palmer, Paul Young, Eric Burdon, Joe Cocker, Jimmy Barnes und Manfred Mann zu stellen, sondern auch seine eigenen musikalischen Visionen zu verwirklichen.

Das führte bereits 2000 zur Gründung seiner Band Carl Carlton & The Songdogs, in der Carlton vor allem seiner Leidenschaft für die britische Blues- Invasion der 60er-Jahre, insbesondere für Bands wie die Rolling Stones, Kinks, Small Faces, aber auch US-Heroen wie The Meters, Little Feat und eben auch The Band frönte.

Bei den Songdogs, mit denen sich Carl auch hierzulande einen Ruf als ausgesprochen mitreißender, charmanter und musikvernarrter Live-Performer schuf, standen ihm neben den Gründungsmitgliedern Wyzard und Moses Mo (Mother’s Finest) dann auch erklärte Idole wie u. a. Ian McLagan (Small Faces), Bobby Keys (Rolling Stones), Sonny Landreth, Steve Howard (The Wings), Jon Smith (Edgar Winter) und natürlich Levon Helm zur Seite.

Nachdem mit Levon erneut ein langjähriger Wegbegleiter, Mentor und enger Freund der Familie verstorben war, fiel Carlton in eine existenzielle kreative Krise. Er fragte sich, was er in einer Zeit, in der im fliegenden Wechsel dem Album-Format, der Gitarre, dem Vinyl, analoger Aufnahmetechnik und der gesamten Musik-Industrie der Tod prophezeit wird, und sich an die meisten Bands bereits zwei Jahre nachdem sie als der heißeste Scheiß der Welt gefeiert wurden, schon niemand mehr erinnert, überhaupt noch beitragen kann. Wenn die Welt dann auch noch, von machtgeilen politischen Räuberbaronen, Wall-Street-Verbrechern und blindem religiösem Wahn angezündet, lichterloh brennt, dann kann man schon mal auf den Gedanken kommen, dass auf diesem Planeten, den man als abenteuerlustiger, weltoffener Künstler seit jeher als Wunderland betrachtet hat, allmählich die Lichter ausgehen.

Doch Carlton war noch nie ein Mensch, der sich so leicht ins Bockshorn jagen lässt, und seine Kreativität hat sich stets ihr Ventil gesucht. Also besann er sich darauf, dass in seiner Brust neben dem für Rock und Blues auch immer schon ein Herz für die lyrischeren Momente schlägt: Eine Facette an sich, der er, obwohl sie in seinen ruhigeren Songs immer schon anklang, anfangs selbst nicht ganz traute, die aber von Robert, Levon und seinem Freund Van Dyke Parks, mit denen er sich immer wieder über seine Texte ausgetauscht hatte, ungeahnte Bestätigung und Ermutigung erfuhr. So wuchs allmählich sein Selbstbewusstsein als Texter und seine Lyrics wurden zur Grundlage für ein neues Album, das sich zwar nahtlos an die Werke der Songdogs anschließt, Carlton aber von einer von einer noch poetischeren und melodischeren Seite präsentiert.
Neben den eigenen Songs finden sich auf „Lights Out In Wonderland“ Titel, die ihn seit seiner Jugend nicht mehr loslassen: Songs wie Warren Zevons „Mutineer“, die laut Carlton nie die Anerkennung bekamen, die sie verdienen, die ihn inzwischen so lange begleiten, dass sie sich so nah und vertraut anfühlen, als wären es seine eigenen, und die sich deshalb inhaltlich und musikalisch perfekt in das Album einfügen. Ein Album, das eine Reise durch die eigene Vergangenheit in die Gegenwart ist, zu jenen Orten, Menschen, Erfahrungen und Ereignissen, die ihn inspiriert und geprägt haben.

Die Musik auf „Lights Out in Wonderland“, das seinen Titel DC Pierres gleichnamigem Roman und einer Songzeile von Woody Guthrie zu verdanken hat, schöpft aus Momenten, die bis in Carls Kindheit zurückgehen, als der Bauernsohn regelmäßig seinen Vater zum Viehmarkt begleitete. In der örtlichen Kneipe, wo dieser unterwegs gewöhnlich für eine Partie Skat einkehrte. gab es — im tiefsten ländlichen Ostfriesland damals mehr als ungewöhnlich — eine Jukebox, die mit Singles von Ray Charles, Lee Dorsey und Big Mama Thornton bestückt war. Diese Jukebox und die Begegnung mit Tom Sawyer, Huckleberry Finn und den Weiten des Mississippi im elterlichen Schwarzweißfernseher schürte bei Carlton schon damals die Begeisterung für einen Landstrich (und dessen Musik), an den es ihn später immer wieder ziehen sollte: Louisiana, New Orleans und der Sound des amerikanischen Südens, dieser Melting Pot in dem sich Delta Blues, Country, Cajun und Soul begegnen und die afrikanischen Wurzeln all dieser Stile so deutlich zu Tage treten wie nirgendwo sonst. Kein Wunder, dass Carlton die ersten Songdogs-Alben bevorzugt in den Dockside Studios im kleinen Deltastädtchen Maurice nahe Lafayette in Louisiana aufgenommen hat.
Apropos Wurzeln: Carl Carlton ist ein waschechter Roots-Mann und ein wahrer Musikbesessener. Schon in seiner ersten Band, den Emsland Hillbillies, mit denen er den Outlaw Country von Waylon Jennings, Jerry Jeff Walker und Johnny Cash zelebrierte, begeisterte er sich für den wilden Folk der Appalachen. Als Gitarrist seines Trios Vitesse und an der Seite des niederländischen Enfant Terrible Herman Brood erlebte er den rohen, schmutzigen Rock’n’Roll, den er wenig später in New York in der Band von Willy De Ville mit New Wave und Tex-Mex-Elementen kombinierte.

Die Verbundenheit zum Blues des amerikanischen Südens begleitete ihn schon damals ständig und führte ihn schließlich zu dessen afrikanischen Wurzeln – auch dank seines Mentors Robert Palmer, den er selbst einen „Musik-Professor“ nennt. Die meisten dieser, seiner nie ermüdenden Neugierde geschuldeten Leidenschaften lassen sich auch auf „Lights Out In Wonderland“ entdecken und haben dem Album ihren Stempel aufgedrückt.

Zum einen in der Auswahl der Coverversionen: „Rock’n’Roll Gypsies“ von dem zu Unrecht vergessenen Singer-Songwriter Roger Tillison entdeckte Carlton auf dem Solo-Album des von ihm verehrten Taj-Mahal-Gitarristen Jesse „Ed“ Davies; Little Feats „Sailin’ Shoes“ gehört ins Repertoire seines Freundes Van Dyke Parks; das bereits erwähnte „Mutineer“ ist der Titeltrack seines Liebling-Albums von Warren Zevon; „Invincible“, das in seiner juvenilen Aufmüpfigkeit Kerouacs „On The Road“ beschwört, stammt von seinem Sohn Max Buskohl und erinnert in Carltons Interpretation und ein klein wenig an die britischen Folk-Rock-Pioniere Stealers Wheel.

Zum anderen natürlich in den Eigenkompositionen: „Lucky Bet“, wo neben „Sailin’ Shoes“ die afrikanischen Elemente am präsentesten sind, komponierte er gemeinsam mit Robert Palmer. „Moonlight In New York“ ist eine Hymne an den Big Apple, getragen von bittersüßen Harmonien, einer schwelgerischen Orgel und nicht nur dank der jubilierende Slide im Refrain ein gnadenloser Ohrwurm. In „Little Men In The Radio“ erinnert sich Carl, wie die Oma und der Vater ihm früher erzählt haben „da sitzt ein kleiner Mann im Radio, wenn du lügst, dann wird deine Zunge schwarz oder alle Kirchenleute und Politiker kommen in den Himmel … und dann greift der Song mehr oder weniger all diesen Bullshit auf, den ich im Laufe meines Lebens indoktriniert bekam. Wenn man so ein Landei war wie ich, dann hat man ja als Kind alles irgendwie geglaubt oder glauben müssen. Aber letztendlich erfährt man die Wahrheit doch nur aus eigener Erfahrung, durch Neugier und Eigensinn. Man muss lernen, sich aus diesem Netz aus Vorurteilen und Halbwissen zu befreien, offen zu sein für Liebe und aufrichtige Freundschaften.

Diese Erfahrung reflektiert das ganze Album. Jeder Song – egal, ob von mir oder nicht – hat seine Charaktere, die uns ihre Geschichte erzählen … und die eben nicht klein bei geben sondern aufbegehren. „Lights Out in Wonderland“ ist also, anders als der Titel es vielleicht suggeriert, alles andere als pessimistisch. Es geht ums Aufstehen und nicht ums Aufgeben. Um den kritischen Geist und den zivilen Ungehorsam, ohne die kein demokratisches Miteinander möglich ist.

Das ganze Album ist wie ein Mosaik aus vielen Charakteren, die kämpfen, aber nie die Flinte ins Korn werfen“.
Aufgenommen wurden die Songs größtenteils in den Temple Studios auf Maltas Nachbarinsel Gozo, Carltons mediterranen Domizil, und in seiner zweiten Wahlheimat, dem mythenumrankten Woodstock, wo Levon Helm eine alte Scheune zum Studio umgebaut hat, in der Carlton auch „Toast To Freedom“ produzierte. Den Song hat er gemeinsam mit Larry Campbell (Bob Dylan, Elvis Costello) zum 50- jährigen Jubiläum von Amnesty International geschrieben, wo er sich ehrenamtlich engagiert und für die er seit einigen Jahren — wie u.a. Bono Vox und Bob Geldof — als Musical Director tätig ist. Seiner Einladung ins „The Barn“-Studio folgten 2012 rund 50 namhafte Musiker und Musikerinnen aus der ganzen Welt, darunter Levon Helm und sein The-Band-Kollege Garth Hudson, Kris Kristofferson, Carly Simon, Angelique Kidjo, Ewan McGregor, Donald Fagen, Marianne Faithfull, Warren Haynes, Keb Mo, Eric Burdon, Taj Mahal, Florent Pagny, Jane Birkin, Jimmy Barnes, Rosanne Cash, Shawn Mullins, The Blind Boys Of Alabama und viele andere mehr.

Tragischerweise erlag Levon Helm wenige Tage bevor Amnesty International den Song Anfang Mai 2012 veröffentlichte seinem Krebsleiden.

Auf „Lights Out In Wonderland“, das Levon Helm so viel zu verdanken hat, ist er noch einmal zu hören. Neben ihm bereichern eine Reihe renommierter Gäste wie Larry Campbell, Zachary Alford, Klaus Voormann und Karen Coleman das Album.
Wayne P. Sheehy (u.a. Peter Gabriel, Ronnie Wood, Hothouse Flowers), Pascal Kravetz (u.a. Udo Lindenberg, Robert Palmer, Bruce Springsteen, Jimmy Barnes) und Yoyo Roehm (u.a. Gunter Hampel, Nick Cave, Jackie Liebezeit) bildeten gemeinsam mit Produzent David Vella den Nukleus der Aufnahmen und stellen auch die Kernbesetzung der Tour-Band.
Carl Carlton ist einer der bekanntesten deutschen Gitarristen und Produzenten. Er feierte zahlreiche nationale und internationale Erfolge. Sei es als mit dem Grimme- Preis ausgezeichneter Soundtrack-Komponist oder in Zusammenarbeit und Produktionen in Studios und auf unzähligen Bühnen rund um den Globus mit Robert Palmer, Willy De Ville, Eric Burdon, Donald Fagen, Joe Cocker, Van Dyke Parks sowie u.a. den Deutschen Künstlern Udo Lindenberg, Nina Hagen, Peter Maffay und Wolfgang Niedecken.

Carl Carlton – »Route to Freedom«

Es war ein langer Weg von Friesland im Norden Deutschlands in die legendärsten Studios und auf die größten Live-Bühnen der Welt. Ganz in der Tradition der Friesen, die für ihren unbändigen Drang nach Freiheit bekannt sind, verließ Carl Carlton das Freie Land, wie Friesland in seiner ursprünglichen Bedeutung heißt, bereits als 17-Jähriger, nur mit einer Gitarre und ein paar Habseligkeiten; er war auf seiner ROUTE OF FREEDOM angekommen. Aufgewühlt vom Rhythm´n´Blues und Rock´n´Roll der Jukebox der einzigen Dorf-Kneipe, fand er seine Bestimmung zunächst im Nachbarland, den Niederlanden, wo damals die agilste Musikszene des europäischen Festlands tobte. Innerhalb kurzer Zeit spielte er sich an die Spitze des holländischen Rock´n´Roll – seine Gitarre prägte den Sound von Bands wie Herman Brood & Wild Romance, Long Tall Ernie & the Shakers, Vitesse, The Raiders u. a. . Schon bald darauf sicherten sich auch die größten Rock-Stars Deutschlands – Udo Lindenberg und Peter Maffay – seine Künste als Gitarrist, Musical Director und Produzent und erspielten mit ihm ein Gold- und Platin-Album nach dem anderen. Doch den Kosmopolit Carlton zog es weiter; er folgte dem Ruf Willy DeVilles, um in dessen Band Mink DeVille durch die USA zu touren, ebenso wie mit Joe Cocker und Jimmy Barnes Australien zu bespielen. Dies, und Gastspiele bei Manfred Manns Earthband, Eric Burdon & the Animals, Keb Mo, Mother´s Finest, Amanda Marshall, Allanah Myles, Simple Minds, Fun Lovin’ Criminals u.v.a. waren jedoch nur das Vorspiel Abenteuers, zu dem ihm sein langjähriger Freund und Mentor Robert Palmer eindringlich riet, mit dem Carlton die letzten drei Alben Palmers produziert hatte: Die Gründung der eigenen Band! 1999 dann wurden „Carl Carlton and the Songdogs“ offiziell aus der Taufe gehoben – eine international besetzte, schillernde Band mit Carl als echtem Band-Leader, der erdige Rock´n´Roll-Songs schreibt und diese mit einem internationalen Sound spielen lässt. Die „Revolution Avenue“ – so der Albumtitel – war ein Meilenstein auf Carltons ROUTE OF FREEDOM. Diesem folgten bis heute drei weitere bemerkenswerte Longplayer: „Love & Respect“, die Live-Doppel-CD „Cahoots & Roots“ und „Songs for the Lost and Brave“, für dessen Produktion er 2009 von Levon Helm in sein Studio in Woodstock/NY eingeladen wurde. Zum inneren Kreis der Songdogs gehörten von Anfang an Gitarrist Moses Mo und Bassist Wyzard von den Funkrock-Pionieren Mother´s Finest aus Atlanta sowie der deutsche Keyboarder Pascal Kravetz. Temporäre Songdogs und Seelenverwandte sind Slide-Meister Sonny Landreth, Ian McLagan (Small Faces, Rolling Stones etc.), Levon Helm und Garth Hudson von The Band, Robert Palmer bis zu seinem Tod 2003, Ron Wood, Jon Smith, Eric Burdon, der Beatles-Sideman KlausVoormann und einige andere mehr. Carl Carlton & the Songdogs liefern den perfekten Soundtrack zu Carltons ROUTE OF FREEDOM – mit einer Musik, die gerade genug Old School ist, um Carltons tiefen Respekt vor seinen Einflüssen zu spüren, die aber gleichzeitig so frisch wie kaum ein anderes Produkt dieses Genre klingt.

Auch in Songdogs-Auszeiten war Carlton ein viel beschäftigter Mann, sowohl als Gitarrist, wie auch als Komponist und Produzent. Er schrieb z. B. außergewöhnliche Soundtracks für Filme wie „Der Joker“, „Killing Blue“ oder „Swansong – the Story of Occi Burne“, spielte das herausragende Blues-Album „Soul of a Man“ von Eric Burdon mit ein und wirkte bei Klaus Voormanns „Journey of a Sideman“ mit.

In 2011 fand ein neues, ein besonderes Abenteuer im Songdog-Land statt. Carl Carltons Song „Toast to Freedom“ war auserwählt worden, um den 50. Geburtstag von Amnesty Internation musikalisch zu begleiten. Carl Carlton & the Songdogs spielten mit mehr als 50 international anerkannten Musiker diesen Song ein, unter ihnen Kris Kristofferson, Warren Haynes, Donald Fagen, Keb´ Mo, Rosanna Cash, Marianne Faithfull, Jimmy Barnes, Jane Birkin, Eric Burdon, Levon Helm und viele andere. Auf dem Produzentenstuhl in Levon Helms Studio in Woodstock hatte kein geringerer als der große Bob Clearmountain Platz genommen, und der Song wurde im May 2012 weltweit veröffentlicht.

Von Friesland, dem Freien Land im Norden Deutschlands, bis hin zum „Toast of Freedom“-Song für Amnesty International in Woodstock/NY – hier scheint sich für Carl Carlton tatsächlich ein Kreis geschlossen zu haben. Oder wurde nur ein neuer Meilenstein auf seiner ROUTE OF FREEDOM gesetzt? Carl Carlton selbst würde in der für ihn typischen Dynamik dazu sagen: „Die Reise hat doch eben erst begonnen!“

 »Lights Out in Wonderland«

Carl Carlton’s road to “Lights Out in Wonderland” was a long, rocky, adventurous journey filled with highlights, glorious achievements, countless encounters and certainly many a detour and circumstances of hardship.
Long-standing and inspiring friendships with two of the greatest figures in history of rock, inspired Carl to create this album – Levon Helm, singer and drummer of the legendary The Band and Robert Palmer, who until his death in 2003 collaborated very closely with Carlton.
Both of them inspired Carl to aim his talent and amazing energy not only towards playing guitar side by side with international stars such as Willy De Ville, Paul Young, Nina Hagen, Eric Burdon, Joe Cocker, Jimmy Barnes, Garland Jeffreys among others, but also to realize his own musical vision. As a consequence and encouraged by his brotherly friend Robert Palmer, Carl created his own band: Carl Carlton and the SongDogs. Together they played music influenced by his passion for the British blues innovation of the 60s, bands such as the Rolling Stones, Kinks, Small Faces and of course U.S. legends such as The Meters, Little Feat and The Band.
The founding members of the band along with Carl were Wyzard and Moses Mo (Mother’s Finest), as well as idols such as Ian McLagan (Small Faces), Bobby Keys (Rolling Stones), Sonny Landreth, Steve Howard (The Wings), Jon Smith (Edgar Winter) and of course Levon Helm. Together with the Songdogs, Carl acquired a reputation of a very exciting, charming and passionate life performer.

It was in Levon Helm’s studio, an old barn in the mythical Woodstock, NY, that Carlton also produced „Toast To Freedom“, a song he co-wrote with Larry Campbell (Bob Dylan, Elvis Costello, Emmylou Harris) for the 50th anniversary of Amnesty International. Side by side Bono Vox and Bob Geldof among others, Carlton was and is actively engaged in the human rights organization performing the role of its Musical Director.
For the production of ‘Toast to Freedom” Carlton invited over 50 well-known musicians from around the world, including Levon Helm and his The Band mate Garth Hudson, Kris Kristofferson, Carly Simon, Angelique Kidjo, Ewan McGregor, Donald Fagen, Marianne Faithfull, Warren Haynes, Keb Mo, Eric Burdon, Taj Mahal, Florent Pagny, Jane Birkin, Jimmy Barnes, Rosanne Cash, Shawn Mullins, The Blind Boys Of Alabama and many others.
A few days before Amnesty International released the song in early May of 2012, Levon Helm passed away from cancer.
The death of this longtime companion, mentor and close friend left Carlton in the middle of an existential personal and creative crisis. Wondering how to keep on keeping on contributing to a digital world of unsubstantially music mass productions, he lost his way for a …“lunch – time”.

As a sensitive and creative soul, a human rights activist, Carlton is and was of course always engaged in the woes and joys of a world tending to go wrong.
Carl:
“There is a quote in a Woody Guthrie song, “Lights Out in Wonderland”. Hearing it for the first time it stuck in my head ringing like tinnitus. The human stain, delirious obsession for money – followed by relentless pursuit of total power, religious madness, corruption hand in hand with staged wars, controlled by “Wonderland”, joint leverage of the so called civilized world! What happened to the righteous values, human rights, love and respect?
But hold on, there are still faint glimmers of humanity in this barbaric slaughterhouse. All the modest, humble, honest and insignificant mavericks, sly outsiders, romantic philosophers, rascals and rebels with a human cause who live in these songs reflect my unyielding faith.
Can you hear the most powerful dreadful sound ever- it hurts doesn’t it? That is the terrible silence of the masses. So here comes an unconditional calling for civil obedience before the lights go out forever not just in Wonderland. A modest warning, that is. –
I wish I could be louder!”

Fortunately however, Carlton is not so easily intimidated. His curious and questioning soul learned to channel this unstoppable energy towards creativity and self-discovery. Besides his rock and blues soul, it turns out Carlton also has a lyrical heart. Even though it took him longer to realize and accept his own lyrical talent, his friends Robert, Levon and Van Dyke Parks continuously encouraged his song writing, giving him fair feedback, advise and praise. Thus, his confidence grew, bringing his own lyrics, along with the music, to form the basis for a new, deep, melodic album.
Along his own tunes and lyrics, Carl lined up a number of other songs which marked him since his youth and which fit perfectly in the ensemble. A great example is Warren Zevon’s ‘Mutineer”, which according to Carlton, never got the recognition it deserved. Ultimately, this album is dedicated to all those places, people, experiences and events, which have inspired and influenced Carlton. It is a journey through- and a reflection of Carl’s own past and present.

“Lights Out in Wonderland” takes its title from DBC Pierre’s novel with the same name, as well as from one line from a song from Woody Guthrie.
The music on the album draws from moments that go back to Carl’s earliest youth, when he regularly accompanied his father to the cattle market, taking the chance to play a game of cards at the local pub. It is there, in the lowlands of East Friesland, where he first saw a jukebox and heard hit singles by Ray Charles, Lee Dorsey and Big Mama Thornton. Further elements followed to what will later be known as Carl’s ‘Road to Freedom”: the encounter with Mark Twain’s Tom Sawyer, Huckleberry Finn, and the black and white TV in his parent’s house would open his eyes over the vastness of the Mississippi. Carl was “infested” with enthusiasm for a land and its music: Louisiana, New Orleans and the sound of the American South, this melting pot in which Delta blues, country, Cajun and Soul meet through its African roots. No wonder that Carlton’s first SongDogs albums were all recorded at Dockside Studios in Maurice, a small delta town close to Lafayette, Louisiana.

Speaking of roots – Carl Carlton is a true Roots-Man and an obsessive music connoisseur.
He became enthusiastic about the Appalachian Mountains wild folk when he was still playing with his first band: The Emsland Hillbillies, who would perform covers by Bill Monroe, Waylon Jennings, Jerry Jeff Walker and Johnny Cash.
Further, in the role of the leading guitarist of the Dutch Enfant Terrible Herman Brood and with the successful band Vitesse, Carlton saw the raw, dirty rock and roll. It got even rougher after Carlton moved to New York and played in Willy de Ville’s band, getting influenced by N.Y.’s New Wave and Tex Mex elements.

The connection to the blues of the American South constantly accompanied him and eventually led him to his African roots, with gratitude to his “lecturer” Robert Palmer, whom he dubs a „music professor“. All of these elements, together with his untamed curiosity and firing passion led to the creation of “Lights Out in Wonderland”, leaving their mark on the album whether in the choice of the very special cover versions or in Carl’s own creations. „Rock’n’Roll Gypsies“ for instance, comes from the unjustly forgotten singer-songwriter Roger Tillison, which Carl Carlton discovered on the solo album of the revered Taj Mahal guitarist Jesse „Ed“ Davies; „Sailin ‚Shoes“ formerly recorded by Little Feat and is part of the repertoire of his friend Van Dyke Parks; or ” Mutineer“ – which is the title track of his favorite album by Warren Zevon. Carl’s own compositions retell his story through songs such as „Lucky Bet“ (composed jointly with Robert Palmer), “Sailin ‚Shoes“ – where the African elements are most present or “Invincible,“ a song written by his son Max Buskohl, about the juvenile rebelliousness of Kerouac’s „On The Road“ and which recalls a little the British folk-rock pioneers Stealers Wheel.
“Little Men in the Radio” is essentially a tale from his childhood, when his grandmother and father would tell him “…there sits a little man in the radio, or if you lie, your tongue will turn black, or all clergy and politicians go to heaven after they die. The song is more all less about this bullshit I was indoctrinated throughout my life. If you grow up deep in the countryside like me, you are somehow almost bound to believe all that they tell you. In the end however, we learn the truth by our own experiences, curiosity and watchful vigilant disobedience. You have to learn to let go of this prejudices and dangerous pseudo sciences in order to be open to unselfish love and sincere friendships.”
The album reflects this experience. Each song – be it written by him or not – has its own characters to tell a story. And they certainly don’t surrender but instead rebel against the imposed so called “rules of life”. The title “Lights Out in Wonderland” might suggest a pessimist vibe, however it is as far from this as possible. It is more about getting up and not giving up. It involves the critical civil disobedience without which no democracy or coexistence is possible.
The whole album is like a mosaic of interesting characters that fight for their dreams and existences.

Some of the songs were recorded in Levon Helm’s studio, however the biggest part of the recording was done at Temple Studios, on Malta’s smaller island sister Gozo, which is Carl’s new adopted home besides Woodstock NY.
Side by side with Carl, an eclectic group of musicians with different backgrounds collaborated together to create the album: percussionist and drummer Wayne P. Sheehy (Damien Dempsey, Ronnie Wood, Peter Gabriel), Pascal Kravetz (Udo Lindenberg, Robert Palmer, Bruce Springsteen, Jimmy Barnes) and Yoyo Roehm (Gunter Hampel Nick Cave & The Bad Seeds, Jackie Liebezeit).
The recording was led by the illustrious producer David Vella.
Other renown and talented artists contributed to the album: Larry Campbell, Levon Helm (✝), Zachary Alford, Klaus Voormann and Karen Coleman among others.

Carl Carlton is a worldwide respected guitarist and producer. He celebrated numerous national and international awards and successes. Carl’s personality shines and continues to radiate across the numerous roles he has engaged in: be it on stage, in studio, or in collaboration with artists worldwide.

„Adventures are to the adventurous“

… and Carl Carlton has had quite a few of them. The musician and songwriter is at home all over the world, a dynamic cosmopolitan just like his mascot, the one-eyed dog, symbol for the homeless adventurers, inspired by the movie, „The Flight of the Phoenix“, starring James Stewart.
„Guitar-slinger“ songwriter Carlton, born in Frisia, North Germany, raised on a farm, on the road since his early youth, managed to make his name as an extraordinarily talented and internationally renowned musician.
At the age of 17, infected with Soul and Rhythm & Blues, he left home for good and moved to the Netherlands, where, he signed up with rock bands like Herman Brood, Long Tall Ernie & the Shakers and most successful with Vitesse who scored a pile of Top Ten hits in the early 80s. A little later he moved over to New York invited to play with Mink DeVille, who recruited him during a tour in Holland. From there he then stopped over in London working for Manfred Mann’s Earthband and returned to play in Germany in the late 80s, working with German stars like Udo Lindenberg, Trio’s Stephan Remmler, Nina Hagen, Peter Maffay, George Kranz and Wolfgang Niedecken.
With a circle of fellow Dutch musicians he formed a band named „New Legend“ in 1989. They recorded 2 critically acclaimed albums for RCA, but a clash of egos made this formation a shortlived one.
From 1993 until 2009 Carl has lived in Dublin, Ireland together with his former wife Natasha, incidentally the artist responsible for the wonderful paintings on the Songdogs album covers, and their kids, Keanu, Jessica and Max. (Natasha and Carl seperated in 2005. Nevertheless she will continue to produce her popular artwork for the Songdogs).
Carl finally had his coming-out with his very first solo album in 2001, „Revolution Avenue“ and the successful follow-up „Love & Respect“ released in 2003. Perhaps „The Songdogs“ would have never seen the light of day, were it not for Robert Palmer, who adjured Carlton to eventually start his very own career and finally record his material. Carl had worked with Robert since 1994. (With Palmer’s death in October 2003, Carl has lost a true and faithful friend and collaborationist, but above all a teacher, brother and mentor.)
Truly a rocking and rolling globe-traveller, Carlton has an impressive list of international stars on this agenda. He produced, wrote and played with the likes of Robert Palmer, Joe Cocker, Jimmy Barnes, Keb Mo, Eric Burdon, Willy De Ville, Alannah Myles, Paul Young, The Fun Loving Criminals, Simple Minds, Amanda Marshall, Yothu Yindi to name but a few.
The first Songdogs recording session took place in Louisiana’s Dockside Studios, down in the heart of the swamps, during September 2000. If the southerly atmosphere of the album stirs you up to listen, wait till you’ve read the credits!
A choice of great musicians who made American rock history: there’s slide-guitarist Sonny Landreth, known for his work with John Hiatt and the Goners, keyboarder Ian McLagan (Small Faces, Rolling Stones), Carl’s true heroes, Levon Helm (drums) and Garth Hudson (keyboards) of The Band, Jon Smith (sax) and Steve Howard (trumpet) known as Edgar Winter’s Legendary White Trash Horns and of course, inevitable Robert Palmer on background vocals and percussion.
Then, with a bang, there is the core of the Songdogs, Wyzard (bass) and Moses Mo (guitar), both members of Atlanta’s funk rock sensation Mothers Finest, Dion Murdock (drums) and Pascal Kravetz (organ, piano, clavinet, Wurlitzer). Ronnie Wood of the Rolling Stones, who happens to be a pal of Carl’s, living in the Dublin vicinity, helped out with 2 songs, „Breath on me“ and „I can feel the fya“. He also suggested and introduced Mac and Bobby Keys to Carl. Both have played with the Songdogs ever since. (Bobby joined the Songdogs on their first tour in 2001)
The atmosphere reflected in Carlton’s „Revolution Avenue“, is reminiscent of the spirit that made The Band a personification of American rock, their ability to express a whole generation’s hopes, dreams and fears, their feeling of homelessness and loss, of being disoriented and at the same time ready to go, The 13 tracks offer a bright collection of what makes the heart of American rock music, a truly traditional and wide-ranging masterpiece of Americana. An album that through to the smallest details breathes the odyssey of its author, who has managed to focus his musical passions.
No surprise that the album features a Robert Johnson song „From Four To Late“, and a never before released „God’s Gift To Man“ by Tom Petty. But, most importantly, Carlton himself proves to be a versatile and interesting songwriter. If you like saddle-proof shuffles, funky „Little Featish“ grooves or down-to-earth Rolling-Stones-style rock, this is your record. But there’s also room for that Mississippi-Delta Blues and the „second-line“ New Orleans-sound. „Revolution Avenue“ leads straight to your heart and soul – no detours, no prisoners.
No wonder, considering the all-star line-up, but it does seem like a miracle that a European musician should be able to spiritualize this cultural heritage so immaculately. It’s been a long way for Carl to walk his „Revolution Avenue“, but every step of it has been worthwhile when he sings „Coming Home“, you can feel his sensitivity, determination and at the same time his vulnerable soul creep through the speakers into your heart.
In 2001/2, after launching their first album, the band toured intensively in Europe building up a steady growing following, revelling in their first chart success and rave reviews. The economic factor was of course supplanted by their fierce enthusiasm as if they still were reeling in their teens, far from being sensible family men. (manager’s statement)
Carl knew this would be a hardroad and endurance was the word of the hour in times of push-button-drums, artificial sounds and a music business in rapid decline and turmoil. In 2003 Carl teamed up again with Robert Palmer, whom he persuaded to contribute a song to a Robert Johnson tribute album (Grammy nominated), featuring Taj Mahal, Hubert Sumlin, B.B. King amongst others, after being asked by producer John Snyder who outed himself as a big Songdogs and Palmer fan. Robert and Carl delivered a breathtaking „Milk Cow Calf’s Blues“, stripped to just a groove, Robert’s vocal and Carl’s slide guitar Robert craved for more .. a year later „Drive“ was released, a musical masterpiece entering the Billboard Blues Top Ten, attended by overwhelming reviews worldwide and was also nominated for a Grammy.
(Besides his own albums, Carl rates this album „Drive“ his personal guitar masterpiece.)
Carl Carlton and the Songdogs regrouped in November 2002 back at Dockside Studios in Lafayette Louisiana, pockets full of songs, ready to record their second blast. Again the Songdogs deliver relentlessly that musical Mississippi Delta Music-GumboRock’n Roll, a sprinkling of Rhythm & Blues with a touch of Country and Reggae. Trademark Songdogs at its finest! The same line-up as the first session except Bobby Keys, just coming off the Stones Licks Tour, joined them for the first time in the studio after already sharing the stage on their first tour.
Carl, besides his love for Reggae and everything that grooves, also being an „alternative“ country music and pedal steel fanatic, found a fundamental contribution in Richard Comeaux (pedal steel). Levon and Sonny teamed up again, so did Jon Smith and Steve Howard. The wonderful voice of Charlene Howard which decorated Revolution Avenue so marvellously, got a partner in rising star, EMI singer Shannon McNally from New Orleans.
Robert Palmer again arranged and delivered stunning ethnic choruseson the title track „Love, Understanding and Respect“. And famous German soul/rap vocalist Xavier Naidoo guested on vocals released in May 2003 the album stood the test of expectations fuelled by its predecessor. Carl and the Songdogs hit the the road again in Summer 2003. In order to reproduce the sounds of Love and Respect he recruited pedal-steel, mandoline and steel-player Martin Huch, who fit like a glove in the new Songdogs line-up. When Carl’s old buddy Bertram Engel lent his drumming skills to a Udo Lindenberg production and tour, Wayne P. Sheehy another of Carl’s Irish mates and known as drummer for Ron Wood and Hothouse Flowers jumped in and took over as timekeeper and fun-raiser.
A warm welcome to Martin and Wayne, true Songdogs!!
Unfortunately due to his extreme and exhausting work-schedule Carl suffered a breakdown at the end of this tour in front of an audience and running TV cameras.

A few weeks later in the thick of promoting the „Drive“ album together with Carl, Robert Palmer passed away. Carl now was devistated losing a dear friend, stopped in his tracks, more than ready for a break, but not before he fulfilled his obligation as musical director to the successful Musical Event „Tabaluga“ in November/December.
The Songdogs completed the „Cahoots & Roots Tour“ with ripping performances in February, closing this episode with the legendary „Rockpalace“ TV Show in Germany and in September 2005 a rambunctious „Beat Club“ performance.
A complex double album consisting of one disc live and a second filled with special performances, featuring Robert Palmer with his very last live-appearance, the Songdogs backing him on a couple of smoking tunes.
In 2005 he also completed a much acclaimed album with Eric Burdon (Soul of a man, SPV)produced by Tony Braunagel in Johnny Lee Schell’s studio in LA. (Hutch Hutchinson-bass, Ivan Neville-clavinet/organ, Mike Finnigan-organ/piano, Johnny Lee Schell and Carl Carlton-guitars) Carl toured as a member of Eric Burdon & The Animals behind Eric’s new album in Europe and North America.
Carl’s love for writing movie soundtracks continues with the German blockbuster „Der Wixxer“in 2006 . Besides the score he produces two songs with English Ska legends Madness (remake: It must be love …) and the single Ghost Face Killer with The Dead60s from Liverpool.
2006/07 he finishes the score for TV Documentaries „Damals in der DDR“ and „Napoleon and the Germans“ rewarded with the highest German TV Award the „Grimme Preis“
He joins Damien Dempsey’s (six times winner of the Irish „Meteor Awards“ , „Best Folk Act“ und „Best Irish Male“) tour of Ireland and performs with Paul Young.
His son talented singer/songwriter Max Buskohl’s band „Empty Trash“ is signed by EMI . Carl together with swedish producer-team Pelle Gunnarfeldt (The Hives) and Patrik Berger produce his first chart breaking album „Confessions“.
In 2008 Carl travels to Atlanta, LA and Yoshua Tree CA, to finish writing for a new Songdogs coup, long overdue. In Eric Burdon’s desert retreat he finds the peace of mind after a four year mental and physical „roller coaster ride“ to round off his deepest and most precious tunes so far.
Levon Helm who appeared on all Songdogs albums, grew a true friend through the years and more than once invited Carl to work at and visit his house and studio in Woodstock NY.
There, Carl and the Songdogs find a new treasured home and record „Songs For The Lost And Brave“.
They not only refined but found their true Songdogs sound-identity with this outstanding album. The line up is again the Songdogs-core Wyzard on bass, Moses Mo on guitars, Pascal Kravetz working the keyboards and sensational new member, Woodstock homeboy Zack Alford (David Bowie, Bruce Springsteen, B52s a. o.) on drums and the amazing engineer/producer Justin Guip, who is Levon’s right hand on all occasions. They are joined by Klaus Voormann who plays bass on two tunes and stays for the duration of their Woodstock visit. Of course their generous host Levon Helm adds his drumskills, Larry Campbell plays the mandoline and Tracy Chapmann hooks up with her fiddle. No wonder this record is showered with raving reviews after it’s release in october 2008.
The Songdogs tour Europe behind their new album. Carl „invents“ The Funk ‚n’ Roll Tour. Wyzard’s and Mo’s band, the legendary funk crew Mothers Finest, joins the Songdogs for some mindblowing, intensively rocking shows .
Carl and his son Max are invited to participate in the recording and filming of the documentary
„Journey of a sideman“ presenting Klaus Voormann’s incredible career. Carl on guitar and Max on lead vocal re-record „You’re sixteen“ with Klaus, Ringo Starr, Jim Keltner and Vandyke Parks (a. o.). His new friendship with Vandyke Parks leads Carl to join him on one of his rare concerts. In Berlin, Carl can’t hide a tear when he elegantly decorates „Sailin’ Shoes“ with his slide guitar.

Carl reunites with Udo Lindenberg and Peter Maffay for tour and record. He also starts to work on a Paul Young comeback album in London and Munich in 2010.

During the last 25 years Carl was a regular face on world wide music television, wether it was the Jools Holland and David Letterman Show with Robert Palmer, Rockpalast in Germany with his very own band The Songdogs, Taratata in Paris with Eric Burdon,
the opening of the Olympic games with Udo Lindenberg, touring and producing with Jimmy Barnes in New Zealand and Australia, Top of the Pops, Old Grey Whistle Test, The White Room in England, legendary Beat Club, Later With Jools Holland, Jay Leno Show and, and……………..

PART 2 …and the Beat goes on:

Carl Carlton’s road to “Lights Out in Wonderland” was a long, rocky, adventurous journey filled with highlights, glorious achievements, countless encounters and certainly many a detour and circumstances of hardship.
Long-standing and inspiring friendships with two of the greatest figures in history of rock, inspired Carl to create this album – Levon Helm, singer and drummer of the legendary The Band and Robert Palmer.
Both of them inspired Carl to aim his talent and amazing energy not only towards playing guitar side by side with international stars such as Willy De Ville, Paul Young, Nina Hagen, Eric Burdon, Joe Cocker, Jimmy Barnes, Garland Jeffreys among others, but also to realize his own musical vision. As a consequence and encouraged by his brotherly friend Robert Palmer, Carl created his own band: Carl Carlton and the Songdogs. Together they played music influenced by his passion for the British blues innovation of the 60s, bands such as the Rolling Stones, Kinks, Small Faces and of course U.S. legends such as The Meters, Little Feat and The Band.
The founding members of the band along with Carl were Wyzard and Moses Mo (Mother’s Finest), as well as idols such as Ian McLagan (Small Faces), Bobby Keys (Rolling Stones), Sonny Landreth, Steve Howard (The Wings), Jon Smith (Edgar Winter) and of course Levon Helm. Together with the Songdogs, Carl acquired a reputation of a very exciting, charming and passionate life performer.
It was in Levon Helm’s studio, an old barn in the mythical Woodstock, NY, that Carlton also produced „Toast To Freedom“, a song he co-wrote with Larry Campbell (Bob Dylan, Elvis Costello, Emmylou Harris) for the 50th anniversary of Amnesty International. Side by side Bono Vox and Bob Geldof among others, Carlton was and is actively engaged in the human rights organization performing the role of its Musical Director.
For the production of ‘Toast to Freedom” Carlton invited over 50 well-known musicians from around the world, including Levon Helm and his The Band mate Garth Hudson, Kris Kristofferson, Carly Simon, Angelique Kidjo, Ewan McGregor, Donald Fagen, Marianne Faithfull, Warren Haynes, Keb Mo, Eric Burdon, Taj Mahal, Florent Pagny, Jane Birkin, Jimmy Barnes, Rosanne Cash, Shawn Mullins, The Blind Boys Of Alabama and many others.
A few days before Amnesty International released the song in early May of 2012, Levon Helm passed away from cancer.
Again a death of a longtime companion, mentor and close friend left Carlton in the middle of an existential personal and creative crisis. Wondering how to keep on keeping on contributing to a digital world of unsubstantially music mass productions, he lost his way for – a …“lunch – time”.

As a sensitive and creative soul, a human rights activist, Carlton is and was of course always engaged in the woes and joys of a world tending to go wrong.
Carl:
“There is a quote in a Woody Guthrie song, “Lights Out in Wonderland”. Hearing it for the first time it stuck in my head ringing like tinnitus. The human stain, delirious obsession for money – followed by relentless pursuit of total power, religious madness, corruption hand in hand with staged wars, controlled by “Wonderland”, joint leverage of the so called civilized world! What happened to the righteous values, human rights, love and respect?
But hold on, there are still faint glimmers of humanity in this barbaric slaughterhouse. All the modest, humble, honest and insignificant mavericks, sly outsiders, romantic philosophers, rascals and rebels with a human cause who live in these songs reflect my unyielding faith.
Can you hear the most powerful dreadful sound ever- it hurts doesn’t it? That is the terrible silence of the masses. So here comes an unconditional calling for civil obedience before the lights go out forever not just in Wonderland. A modest warning, that is. –
I wish I could be louder!”

Fortunately however, Carlton is not so easily intimidated. His curious and questioning soul learned to channel this unstoppable energy towards creativity and self-discovery. Besides his rock and blues soul, it turns out Carlton also has a lyrical heart. Even though it took him longer to realize and accept his own lyrical talent, his friends Robert, Levon and Van Dyke Parks continuously encouraged his song writing, giving him fair feedback, advise and praise. Thus, his confidence grew, bringing his own lyrics, along with the music, to form the basis for a new, deep, melodic album.
Along his own tunes and lyrics, Carl lined up a number of other songs which marked him since his youth and which fit perfectly in the ensemble. A great example is Warren Zevon’s ‘Mutineer”, which according to Carlton, never got the recognition it deserved. Ultimately, this album is dedicated to all those places, people, experiences and events, which have inspired and influenced Carlton. It is a journey through- and a reflection of Carl’s own past and present.

“Lights Out in Wonderland” takes its title from DBC Pierre’s novel with the same name, as well as from one line from a song from Woody Guthrie.
The music on the album draws from moments that go back to Carl’s earliest youth, when he regularly accompanied his father to the cattle market, taking the chance to play a game of cards at the local pub. It is there, in the lowlands of East Friesland, where he first saw a jukebox and heard hit singles by Ray Charles, Lee Dorsey and Big Mama Thornton. Further elements followed to what will later be known as Carl’s ‘Road to Freedom”: the encounter with Mark Twain’s Tom Sawyer, Huckleberry Finn, and the black and white TV in his parent’s house would open his eyes over the vastness of the Mississippi. Carl was “infested” with enthusiasm for a land and its music: Louisiana, New Orleans and the sound of the American South, this melting pot in which Delta blues, country, Cajun and Soul meet through its African roots. No wonder that Carlton’s first SongDogs albums were all recorded at Dockside Studios in Maurice, a small delta town close to Lafayette, Louisiana. Speaking of roots – Carl Carlton is a true Roots-Man and an obsessive music connoisseur.
He became enthusiastic about the Appalachian Mountains wild folk when he was still playing with his first band: The Emsland Hillbillies, who would perform covers by Bill Monroe, Waylon Jennings, Jerry Jeff Walker and Johnny Cash.
Further, in the role of the leading guitarist of the Dutch Enfant Terrible Herman Brood and with the successful band Vitesse, Carlton saw the raw, dirty rock and roll. It got even rougher after Carlton moved to New York and played in Willy de Ville’s band, getting influenced by N.Y.’s New Wave and Tex Mex elements.
The connection to the blues of the American South constantly accompanied him and eventually led him to his African roots, with gratitude to his “lecturer” Robert Palmer, whom he dubs a „music professor“. All of these elements, together with his untamed curiosity and firing passion led to the creation of “Lights Out in Wonderland”, leaving their mark on the album whether in the choice of the very special cover versions or in Carl’s own creations. „Rock’n’Roll Gypsies“ for instance, comes from the unjustly forgotten singer-songwriter Roger Tillison, which Carl Carlton discovered on the solo album of the revered Taj Mahal guitarist Jesse „Ed“ Davies; „Sailin ‚Shoes“ formerly recorded by Little Feat and is part of the repertoire of his friend Van Dyke Parks; or ” Mutineer“ – which is the title track of his favorite album by Warren Zevon. Carl’s own compositions retell his story through songs such as „Lucky Bet“ (composed jointly with Robert Palmer), “Sailin ‚Shoes“ – where the African elements are most present or “Invincible,“ a song written by his son Max Buskohl, about the juvenile rebelliousness of Kerouac’s „On The Road“ and which recalls a little the British folk-rock pioneers Stealers Wheel.
“Little Men in the Radio” is essentially a tale from his childhood, when his grandmother and father would tell him “…there sits a little man in the radio, or if you lie, your tongue will turn black, or all clergy and politicians go to heaven after they die. The song is more all less about this bullshit I was indoctrinated throughout my life. If you grow up deep in the countryside like me, you are somehow almost bound to believe all that they tell you. In the end however, we learn the truth by our own experiences, curiosity and watchful vigilant disobedience. You have to learn to let go of this prejudices and dangerous pseudo sciences in order to be open to unselfish love and sincere friendships.”
The album reflects this experience. Each song – be it written by him or not – has its own characters to tell a story. And they certainly don’t surrender but instead rebel against the imposed so called “rules of life”. The title “Lights Out in Wonderland” might suggest a pessimist vibe, however it is as far from this as possible. It is more about getting up and not giving up. It involves the critical civil disobedience without which no democracy or coexistence is possible.
The whole album is like a mosaic of interesting characters that fight for their dreams and existences.

Some of the songs were recorded in Levon Helm’s studio, however the biggest part of the recording was done at Temple Studios, on Malta’s smaller island sister Gozo, which is Carl’s new adopted home besides Woodstock NY.
Side by side with Carl, an eclectic group of musicians with different backgrounds collaborated together to create the album: percussionist and drummer Wayne P. Sheehy (Damien Dempsey, Ronnie Wood, Peter Gabriel), Pascal Kravetz (Udo Lindenberg, Robert Palmer, Bruce Springsteen, Jimmy Barnes) and Yoyo Roehm (Gunter Hampel Nick Cave & The Bad Seeds, Jackie Liebezeit).
The recording was led by the illustrious producer David Vella.
Other renown and talented artists contributed to the album: Larry Campbell, Levon Helm (✝), Zachary Alford, Klaus Voormann and Karen Coleman among others.

Carl Carlton is a worldwide respected guitarist and producer. He celebrated numerous national and international awards and successes. Carl’s personality shines and continues to radiate across the numerous roles he has engaged in: be it on stage, in studio, or in collaboration with artists worldwide.

All 4 albums so far are a „must-have“, made by an extremely likeable Artist who has both his feet firmly on the ground and whose love of music is so inspiring that both musicians and audience are „committed“ to him.

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