Tommy Schneller Band zaubert jubelnden Rosenhof

Osnabrück. Welch ein Fest! Die Präsentation des neuen Tommy Schneller-Albums „Backbeat“ geriet zu einer rauschenden Party. Der Osnabrücker Musiker hatte großes Besteck aufgefahren und hinterließ ein jubelndes Publikum.
Großes Musikeraufgebot, zwei besondere Gäste auf der Bühne und überbordende Spiellaune kennzeichnen das Konzert der Tommy Schneller Band im Rosenhof. Man wird das Gefühl nicht los, dass der Osnabrücker es schafft, immer noch eine Schippe draufzulegen: mehr Energie, mehr stimmliche Präsenz, mehr Präzision, was die Bläsersätze angeht, mehr Leben. Außerdem steht es Schneller ausgesprochen gut, dass er immer weniger dem Blues frönt und sich stattdessen mehr und mehr dem Funk, Soul und Rhythm´n´Blues zuwendet. Die drei Songs von seinem brandneuen Album „Backbeat“, die er mit deutschem Text singt, erweisen sich live als Knaller. „Arschkalte Art“ heißt einer, den er mit einem flammenden Appell gegen Rassismus und gegen die Aktivitäten brauner Pöbler verbindet.
Drei Tage hatte die Tommy Schneller Band zunächst im Bad Iburger Studio „Mühle der Freundschaft“ und dann auch im Rosenhof geprobt. „Das war wie auf Klassenfahrt“, meint Schneller und stellt zunächst den Kult-Gitarristen Carl Carlton, dann Weathergirl Dorrey Lin Lyles als neue „Familienmitglieder“ vor, die dem Geschehen frische musikalische Facetten verleihen. Das Saitenduell von Carlton und Tommys Gitarrist Jens Filser gerät zu einer rasanten Southern-Rock-Battle und die Reprise von „Tryin To Let Go“, einer klingenden Reise nach New Orleans, wird von Dorrey Lin Lyles in ein Gospel-Feuerwerk verwandelt. Welch ein Fest!

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